Historie

1886

Am 01.04.1886 wird die von Baumeister Adam Keller aus Darmstadt gegründete Firma im Handelsregister eingetragen. Der Firmensitz befindet sich in Augsburg, Kapuzinergasse B 133 in einem Anwesen des aufgelösten Klosters der Kapuziner.

bis 1900

Die Firma fasst Fuß im neu entstehenden Südwestviertel von Alt-Augsburg und in der Industrie (Hasenbrauerei). Grundstückserwerbungen bereiten den Boden für größere eigene Entfaltung.

1900 – 1924

Erste Erstellung von Mietshäusern in eigener Regie an der Konrad-Adenauer-Allee, Werder- und Völkstraße; ferner Reihenhäuser an der Hochfeld-, Lessing- und Alpenstraße, welche zum Teil wieder an private Interessenten verkauft werden.

Erwerb des Grundstückes am Brunnenlech (Ort´sches Bad) und die Verlegung des Lagerplatzes von der Alpenstraße in die Baumgartnerstraße

Unter anderem wurden in dieser Zeit erstellt:

  • Stahlbetonbau der neuen Mälzerei für die Aktienbrauerei Zum Hasen;
  • Geschäftshausblock mit Königsbau für die Fa. Landauer ( später Zentralkaufhaus, jetzt K+L Ruppert);
  • Fabrik- und Lagergebäude für die Firma Epple und Buxbaum (heute Fa. Opel Haas, Bauwaren Mahler, Finanzbauamt);
  • Schulhausneubau am Roten Tor;
  • die Wittelsbacher Schule
  • im Tiefbau eine Reihe begehbarer Entwässerungskanäle.

1924 – 1930

Neben großen Aufträgen aus der Industrie entstehen von 1926 – 1930 die als Kellerhäuser bekannten Wohnanlagen in der Alpen-, Haunstetter- und Reisingerstraße. Die Geschäftsräume werden von der Kapuzinergasse in die Haunstetter Straße 18 verlegt.

1930 – 1937

Industriebauten für die Firmen:

  • Riedinger Textil
  • Farbwerke Hoechst – Bobingen
  • Messerschmitt
  • Ferrozell – Inningen und andere

1938 – 1939 Bau des Straßenbahnwagendepots an der Baumgartnerstraße; viele Wehrmachtbauten in Augsburg, Penzing, Lechfeld und Gablingen.

1939 – 1945

Während des Zweiten Weltkriegs: Zwangsbewirtschaftung und Bombenschadeneinsatz; Verlust zahlreicher qualifizierter Facharbeiter; Verlust sämtlicher Großgeräte bei Organisation-Todd-Einsätzen in der Ukraine.

1945 – 1949

Aufträge von der öffentlichen Hand, der Industrie und von Wohnungsbaugesellschaften.

Das Ruinengrundstück in der Kapuzinergasse -ehemaliger Firmensitz- wird mit der Aktienbrauerei Zum Hasen gegen deren Grundstück an der Haunstetter Straße getauscht. Darauf erfolgt der erste eigene Wohnungsbau nach dem Krieg.

1949 – 1962

Große Aufträge der Wohnungsbaugenossenschaft Schwaben in Neu-Ulm, die eine vorübergehende Errichtung einer Niederlassung in Neu-Ulm veranlassen. In diesen Jahren große Industriebauten für:

  • Farbwerke Hoechst AG in Bobingen;
  • Ferrozell Gesellschaft Sachs & Co. MbH in Inningen;
  • Messerschmitt-Bölkow-Blohm GmbH;
  • in Arbeitsgemeinschaft mit Thosti Erstellung der Kurklinik Bad Wörishofen und der Zusamklinik für die LVA-Schwaben;
  • als Bauträger Erstellung von Eigentumswohnanlagen und Reihenhäusern.

Die Firma erstellt in eigener Regie die Wohnanlagen:

  • Haunstetter Straße 21 (1949)
  • Haunstetter Straße 21 a (1959)
  • Färberstraße 7, Luitpoldstraße 2 – 12 (1951)
  • Von-Parseval-Straße 5 -11 (1953)
  • Kornstraße 13 - Bobingen (1954)
  • Dr.-Lehner-Straße 3 – 5 in Bobingen (1957)
  • Dr.-Lehner-Straße 6 - 10 in Bobingen (1962)

1963 Errichtung eines eigenen Bürogebäudes auf dem Gelände des Lagerplatzes an der Baumgartnerstraße.

1964 – 1975

Große Aufträge aus der Industrie und Neubau der Kirche und des Gemeindezentrums St. Andreas für die Evangelische Gesamtkirchenverwaltung.

Errichtung von Wohnanlagen in eigener Regie:

  • Dr.-Lehnerstraße 10 – Bobingen (1963)
  • Säulingstraße 3 – 5 (1967)
  • Baumgartnerstraße 27 (1970)
  • Wilhelm-Hauff-Straße 20 (1971, verkauft 1978)
  • Augsburger Straße 23 -25 – Königsbrunn (1975)

1981 – 1985

Die Geschäftsleitung beschließt, den seit dem Ersten Weltkrieg als Garten genutzten Teil des Lagerplatzes am Brunnenlechgäßchen mit einer 130 Wohneinheiten umfassenden Wohnanlage zu bebauen. In diesem Zusammenhang werden für den Lagerplatz an der Baumgartnerstraße neue Werkstattgebäude und eine große Lagerhalle errichtet.

Ferner werden in diesen Jahren schlüsselfertige Betriebsanlagen für die

  • Firma Otto Dürr KG in der Stuttgarter Straße ;
  • Otto Franck Import KG in der Stätzlinger Straße errichtet, sowie
  • als Bauträger Eigentumswohnanlagen und Reihenhäuser schlüsselfertig erstellt.

1986 – 1989

Die Firma erstellt in eigener Regie die Wohnanlagen:

  • Augustusstraße 4 – 4 c in Königsbrunn
  • Simpertstraße 9 – 9 b in Königsbrunn
  • Simpertstraße 11 – 11 b in Königsbrunn

1989 – 1990

Im Tal 4 a im Augsburger Stadtteil Haunstetten wird ein neuer Lagerplatz und ein neues Bürogebäude für die Firma errichtet. Auf dem Gelände an der Baumgartnerstraße wird in einem weiteren Bauabschnitt eine Wohnanlage erstellt und das ehemalige Büro zu Sozialwohnungen umgebaut.

1990 – 1992

Neben großen Eigentumswohnanlagen entstehen auch schlüsselfertig der Westflügel des Augsburger Gewerbehofes für die Michelwerke KG; Werkhallen für die Fa. Erhardt + Leimer GmbH sowie die eigene Wohnanlage an der Dr.-Schmelzing-Straße/Erfurterstrasse

01.03.1992

Die Kommanditgesellschaft wird umgewandelt in

ADAM KELLER BAUGESCHÄFT GmbH & Co. KG

1993 – 2002

Die Firma erstellt schlüsselfertig die Wohnanlagen:

  • Rosenstraße 10 – 12 b in Königsbrunn
  • Haunstetter Straße 58 – 58 c in Königsbrunn
  • Chiemseestraße 5 – 5a in Königsbrunn

2003 – 2005

Neben vielen Aufträgen aus privater Hand wird die Reihenhausanlage am Siedlerweg in Königsbrunn fertig gestellt.